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Hi.

Ich bin Josefine. Unter dem Label Fräulein Josefine  entwerfe und plane ich neue Ideen, Projekte und Tutorials. Diese kannst du auf meinem Blog nachlesen, nachbauen oder dich inspirieren lassen. Schön, dass du dabei bist!

Altes und Neues [Tempelhof calling]

Altes und Neues [Tempelhof calling]

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Dieser schöne Schal ist ein echtes Langzeitprojekt von mir. Denn er hat nicht nur meine Nähnadeln blockiert, welche ich in der langen Zeit nicht verwenden konnte, sondern auch meinen Handarbeitskorb verstopft, wo sich sozusagen meine To-Do-Projekte stapeln. Seit mindestens über einem Jahr lag die angefangene Idee von einem Loop-Schal herum und wurde und wurde nicht fertig. Zwischenzeitlich habe ich dann auch noch das gestrickte Muster vergessen, konnte meine passenden Notizen nicht finden und habe dann irgendwie daran rumgedoktort. Ich glaube bis zu sechs oder sieben Mal habe ich die Hälfte wieder aufgetrennt, neu gestrickt und mich daran versucht. Er lag quasi schon fast im Sterben. 

Doch was könnte sich besser anfühlen, als das neue Jahr direkt mit dem Abschluss einer lang liegengebliebenen Sache zu beginnen? Eben. Es ist ein wunderbares Gefühl, etwas Altes endlich abzuschließen, um Platz, Gedanken und Zeit für etwas Neues zu haben. Ich sag’s euch ganz frei heraus, wenn das mal auch so mit meiner Arbeit auf der Uni laufen würde. Dann wäre ich ein neuer Mensch. Ehrlich. Kennt ihr das auch? Abschlussphasen sind zermürbend, aufreibend, stressig, krisenreich, kurzum: Es könnte besser laufen. Da kommt mir so ein kleines sonniges Erfolgserlebnis gerade recht.

Und das ist nicht das einzige, was hier viel Erfolg verspricht. Das schöne Teil ist nämlich der Beginn einer wunderbaren Reihe, die unter dem Hashtag #DIYyourCloset monatlich gemeinsam mit vielen anderen Blogs verlinkt wird.

Und es ist der erste Schritt zur Umsetzung meines Neujahrsvorsatzes. Es geht darum, der Macht des bösen Konsumkills zu entfliehen und nicht mehr sinnlos billige Klamotten zu shoppen und stattdessen zu versuchen, alles selber zu machen. Einerseits kaufen wir doch alle meistens viel zu viel Zeug, das wir gar nicht brauchen, das dann unseren Kleiderschrank vollstopft und vielleicht nie getragen wird. Andererseits geht das ziemlich ins Geld und wer von uns wurde schon mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und kann sich diese ganze sinnlose Shoppingswut wirklich leisten? Drittens wurden die meisten Dinge auch noch billig und ethisch bedenklich produziert.

Naja, und zu guter Letzt ist selber machen ja auch viel schöner. Mein Vorsatz ist jedenfalls, ein Jahr lang kein einziges Kleidungsstück neu zu kaufen. Ausgenommen sind Schuhe und Strumpfhosen, die kann ich bisher noch nicht selbst anfertigen und so eine Strumpfhose ist ja wirklich schnell mal futsch. Und Geschenke, weil ich darauf glücklicherweise wirklich keinen Einfluss habe. Ich will mir ja nicht selbst die Überraschung verderben.

Eine große Überraschung hielt der letzte Samstag (hm, also gestern) für mich bereit, als ich mit meiner herzallerliebsten Freundin Pia (die sich übrigens an dem schönen, endlich fertig gewordenen Schal erfreuen darf) über das Tempelhofer Feld schlendern durfte. Das Licht war ein Traum. Und so entstanden viele schöne Eindrücke und neue Erinnerungen, die sich mir eingeprägt haben. Immer auf der Suche nach dem roten Faden und dem ganz großen Glück, wünsche ich euch einen feinen Sonntagabend!

Keramikkunst im Berliner Szenekiez: Zu Gast bei Stefanie Scheier

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Kissen für die Prinzessin

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