Die Angst vorm Schreiben und warum der Winter auf sich warten lässt...

Da stehe ich nun wie ein kleines schüchternes Kind am Schwimmbeckenrand und traue mich nicht recht heran - Der Sprung ins kalte Wasser, der erste Blogartikel, endlich ist es soweit und nun weiß ich vor lauter Schreck gar nicht was ich schreiben soll. Was macht einen ersten guten Artikel aus - welches Thema sollte es sein? Irgendwas wichtiges, ein seriöser Einstieg, das Motto des Blogs, ein richtiger Knaller eben. Aber mit dem Schreiben ist es so eine Sache, wenn man es drängt und zwingt, dann will es nicht und wenn ich dann gerade beim Zähneputzen oder Abwaschen bin, stehen die Ideen Schlange. Also schreib ich einfach übers Schreiben. Nachdem Prokrastination ohnehin das neue Modewort ist und um Mode geht es hier ja auch irgendwie (Ha, doch noch einen Bezug zum Blog gefunden!), dachte ich mir, dass das eigentlich gar kein schlechter Einstieg ist.

eBJIgrh3TCeHf7unLQ5e_sailing-5.jpg

Der Einstieg zum Prokrastinieren beginnt nämlich genau so, dass man sich die ganze Zeit sagt, wie perfekt es werden muss und am Ende fängt man gar nicht erst an. Das ist dann der perfekte Einstieg zum Abstieg. Ganz wunderbar, dieses Vor-sich-her-schieben und Verschieben und am Ende nichts geschrieben. Ihr seht, da schreib ich doch lieber, was mir beim Zähneputzen grad so einfällt. Immerhin hab ich den ersten Artikel jetzt mittelbravourös geschafft, aber aller Anfang ist schwer. In diesem Sinne freue ich mich aufs Probieren und Studieren, denn genau darum soll es hier gehen: Um die Freude am Entdecken im Schwimmbecken der Welt. Ahoi und volle Kraft voraus!

PS: Verzeiht mir, wenn ich jetzt entgegen der herbstlich-vorweihnachtlichen Stimmung sommerliche Seebilder poste… Aber was soll ich machen bei den frühlingshaften Temperaturen draußen? Ich glaube, der Winter hat ein echtes Prokrastinationsproblem...